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Anschieber vom SC Potsdam gewinnen Silber und Bronze

SC Potsdam LogoBei den Weltmeisterschaften in Lake Placid (USA), dem letzten Saisonhöhepunkt 2011/2012,  holten Potsdams Anschieber zwei Medaillen: Petra Lammert gewann zusammen mit Pilotin Sandra Kiriasis Silber. Für die ehemalige Kugelstoßerin, die mittlerweile zu den schnellsten Anschieberinnen Deutschlands zählt, ist dies die erste WM-Medaille überhaupt. Von einem schönen Einstand für Bobneuling Lammert spricht auch Trainer Jörg Weber, der sie seit einem Jahr betreut.

Kevin Kuske erwies sich diesmal als Startrakete im Bob von Maximilian Arndt (BSR Rennsteig Oberhof). Durch das verletzungsbedingte Fehlen von Thomas Florschütz war der Potsdamer Top-Anschieber zu Arndt übergewechselt. Auf der schwierigen Bahn am Mount van Hoevenberg demonstrierte der Thüringer Pilot auch am Finaltag sein enormes Feingefühl an den Lenkseilen und fuhr im kleinen Schlitten auf Rang drei.

Für SC-Pilot Manuel Machata lief es dagegen nicht optimal: Der Vierer-Weltmeister, der bei der WM-Generalprobe in Calgary mit Rang zwei noch sein bestes Saisonresultat im Zweier einfuhr, konnte in Lake Placid nicht überzeugen. Er kam am Ende auf Rang sieben.

Am kommenden Wochenende nun stehen die Wettbewerbe im Viererbob an. Vielleicht gelingt es Machata, dann in die Rennen um die vorderen Plätze einzugreifen. Erfahrungsgemäß liegt ihm der große Schlitten mehr.

 

Furioses Weltcup-Finale für Machata

ManuManuel Machata vom SC Potsdam hat das Weltcup-Finalrennen der Viererbobs im kanadischen Calgary gewonnen. Dabei gelang es ihm zusammen mit seinen Potsdamer Anschiebern Andreas Bredau und Christian Poser sowie dem Magdeburger Marko Hübenbecker den Schlitten gleich zweimal in Laufbestzeit die Olympiabahn von 1988 hinab zu bringen. Für den Weltcup-Vorjahressieger ist dies der siebente Weltcup-Erfolg seiner Laufbahn insgesamt und zudem ein schöner Abschluss nach einer durchwachsenen Saison.

Topanschieber Kevin Kuske kam mit seinem derzeitigen Piloten Maximilian Arndt (BSR Rennsteig Oberhof) im letzten Weltcup-Rennen der Saison 2011/2012 auf Platz zwei.

Auch in der Zweierbob-Entscheidung tags zuvor erklommen Potsdamer Bobsportler Podestplätze: Trotz Laufbestzeit im zweiten Durchgang musste sich das Duo Manuel Machata und Andreas Bredau dem Schweizer Beat Hefti um eine Hundertstelsekunde geschlagen geben. Auf Rang drei landete Kevin Kuske zusammen mit Pilot Maximilian Arndt (BSR Rennsteig Oberhof).

Die Endabrechnung der Weltcup-Kombinationswertung schließt Manuel Machata mit einem achtbaren dritten Platz ab. Machata, der erstmals in der Rolle des „Gejagten“ gestartet war und zudem eine wechselvolle Saison bestritt, kann durchaus mit seinem Abschneiden beim diesjährigen Weltcup zufrieden sein.

Aber viel Zeit zum Müßiggang bleibt den Athleten nicht, denn bereits am kommenden Wochenende wartet die nächste Herausforderung auf die Kufencracks. Auf der im Jahr 2000 eröffneten neuen Bobahn von Lake Placid/USA finden die diesjährigen Weltmeisterschaften vom 13. bis 26. Februar statt. Zwar starten die Bobsportler nicht mehr im olympischen Eiskanal von 1980, der weltweit als einer der schnellsten und schwierigsten Kanäle galt, aber auch die neue Bahn gilt als anspruchsvoll. Möglicherweise ist dies nach Geschmack des Piloten Machata, dessen fahrerischen Fertigkeiten bekannt sind.

 

Machata nicht auf Podestplatz

SC Potsdam LogoWhistler - Die deutschen Viererbobs haben zum Abschluss des siebten Viessmann-Weltcups im kanadischen Whistler die Podestplätze verpasst.

Manuel Machata vom SC Potsdam, der zuletzt im Vierer mit zwei zweiten Plätzen in St. Moritz und Königssee ansteigende Form demonstrierte, musste sich in Whistler mit Rang sechs zufrieden geben. Der Rückstand des Weltmeisters auf den russischen Tagessieger betrug dabei am Ende über eine Sekunde. Bester Deutscher war Maximilian Arndt auf Platz 4.

Sieger wurde der Russe Alexsandr Zubkov. Der Russe zauberte in die anspruchsvolle Bahn zweimal Laufbestzeit und distanzierte seinen Teamkollegen Alexander Kasijanov mit 0,14 Sekunden Vorsprung auf Rang zwei. Für Zubkov war es nach den Erfolgen von Igls und Königssee bereits der dritte Erfolg im großen Schlitten in diesem Winter.

Cheftrainer Christoph Langen resümierte: „Der Wettkampf lief nicht optimal. Wir haben einfach zu viel Fehler gemacht. Auch wenn man berücksichtig, dass wir nicht in den stärksten Besetzungen gestartet sind, so hätten wir dennoch um die ersten drei Plätze mitfahren können. Aber da haben die Jungs, vor allem im zweiten Durchgang, zu viele kleine Fehler eingebaut.“

 

Machata bestätigt Aufwärtstrend

SC Potsdam LogoBobpilot Manuel Machata konnte beim sechsten Weltcup-Rennen im schweizerischen Sankt Moritz den Erfolg vom vergangenen Wochenende wiederholen: Im Vierer fuhr der amtierende Weltcup-Gesamtsieger auf der letzten und zugleich ältesten Natureisbahn auf Rang zwei. Dabei wurde Machata vom Magdeburger Marko Hübenbecker und den Potsdamer Anschiebern Andreas Bredau und Christian Poser in die Spur gebracht. Der Sieg ging an den Teamkollegen Maximilian Arndt, Auf den dritten Rang kam der Lette Edgars Maskalans.

Beim Zweierrennen tags zuvor hatte Manuel Machata einmal mehr sein fahrerisches Können unter Beweis gestellt. Obwohl er nach dem ersten Lauf nur auf Platz sechs rangierte, katapultierte sich der Pilot vom SC Potsdam zusammen mit seinem Bremser Andreas Bredau noch auf Rang drei vor.

Zum nächsten Rennen geht es nun für die Bobsportler ins kanadische Whistler. Für Machata ein Ort, an den er gern zurückkehrt. Denn in der letzten Saison begann hier die Weltcup-Siegesserie des heute 27-Jährigen.

 

Knoten geplatzt

SC Potsdam LogoBeim 5. Weltcup-Rennen dieser Saison hat Manuel Machata sein fahrerisches Können unter Beweis stellen können. Es scheint, als ob der Knoten geplatzt wäre: Der amtierende Weltmeister fuhr auf seiner Hausbahn am Königssee im Viererbob auf Rang zwei und musste sich nur um 2/100 Sekunden dem Routinier Alexander Subkow (Russland) geschlagen geben.

Machata wurde von Marko Hübenbecker (Mitteldeutscher SC) sowie den für Potsdam startenden Andreas Bredau und Christian Poser in die Spur gebracht.

Bereits tags zuvor hatte Manuel Machata im kleinen Schlitten Patz drei eingefahren. Das war für den Piloten vom SC Potsdam die bisher beste Saisonplatzierung im Zweier. Den Sieg sicherte sich der Schweizer Beat Hefti vor Lyndon Rush aus Kanada.

Topanschieber Kevin Kuske aus Potsdam kam im Zweier des Oberhofer Piloten Maximilian Arndt im Berchtesgadener Eiskanal auf Platz sechs. Den Viererbob-Wettbewerb am Sonntag musste auch Kuske dann verletzungsbedingt absagen- nachdem bereits sein eigentlicher Pilot Thoms Florschütz  langfristig ausfällt, was Bob-Cheftrainer Christoph Langen zu immer neuen Umstellungen zwingt

Zum Abschluss des zweiten Wettkampf-Tages fand am Königssee der zweite und letzte Mannschafts-Wettbewerb innerhalb der Weltcup-Saison 2011/2012 statt. Dabei belegte Anschieber Richard Adjei vom SC Potsdam mit dem Königsseer Benjamin Schmidt Rang eins in der Team-Wertung und Manuel Machata erkämpfte zusammen mit Michail Makarow den zweiten Platz für Deutschland.

Für das kommende Rennen auf der Natureisbahn in Sankt Moritz gibt sich Machata zuversichtlich: „Das war eine knappe Sache im großen Schlitten, aber in St. Moritz greifen wir noch mal richtig an“.

 

Gold, Silber und Bronze für Potsdams Bobsportler

SC Potsdam LogoDie in Altenberg ausgefahrene Europameisterschaft 2012 bescherte Kevin Kuske vom SC Potsdam seine 13. Medaille bei kontinentalen Titelkämpfen überhaupt. In einer meisterhaften Fahrt lenkte Kuskes Pilot Thomas Florschütz (BRC Riesa) den Bob nahezu fehlerfrei den anspruchsvollen Altenberger Eiskanal hinab und gewann Gold. Maximilian Arndt (BSR Rennsteig Oberhof) kam auf den Silberrang und Bronze ging an den Schweizer Beat Hefti. Die Gesamtwertung des Zweier-Weltcups führt das Duo Florschütz/Kuske weiterhin an. Manuel Machata konnte nicht in den Kampf um Medaillen eingreifen. Eine mäßige Startzeit im ersten Lauf brachte ihm zunächst nur Rang sieben ein. Wegen starken Schneefalls konnte Machata diesen auch nicht mehr verbessern, da kein zweiter Durchgang durchgeführt wurde.

Silber gab es für den SC Potsdam tags zuvor in der Frauenkonkurrenz: Petra Lammert gewann zwar nicht ihr erstes Edelmetall bei internationalen Wettbewerben, aber ihre erste Silbermedaille in ihrer Karriere als Bobsportlerin. Zusammen mit ihrer Pilotin Sandra Kiriasis mussten sie sich nur der Lokalmatadorin Cathleen Martini (SC Oberbärenburg) geschlagen geben. Ganze 2/100 Sekunden fehlten zum Sieg. Bronze ging an die Schweizerin Fabienne Meyer.

Um eine Bronze-Medaille erweiterte Anschieber Kevin Kuske nochmals seine Edelmetallsammlung. Trotz der Fußprobleme seines Piloten Florschütz, konnte der Potsdamer mit seinen Mitstreitern sich Rang drei sichern. Titelverteidiger Manuel Machata (SC Potsdam) bot auch diesmal nicht die Stirn. Der stark einsetzende Schneefall im ersten Durchgang bremste Machatas Bob regelrecht aus. Mit der drittschnellsten Laufzeit im zweiten Durchgang verbesserte sich er immerhin noch auf Rang fünf.

Am kommenden Wochenende findet das nächste Weltcup-Rennen am Königssee statt. Auf seiner Hausbahn hat Manuel Machata Heimvorteil.

 

Erstes Rennen im Neuen Jahr

Die Bobsportler des SC Potsdam starten am kommenden Wochenende in die zweite Hälfte der Wettkampfsaison 2011/2012. Dann stehen im erzgebirgischen Altenberg die Wettbewerbe des vierten Weltcup-Rennens an. Sie werden, sozusagen nebenbei, als Europameisterschaft gewertet.

Noch kurz vor dem Weihnachtsfest hatte sich Bobpilot Manuel Machata, für den die Saison bisher durchwachsen verlief, ein kleines Geschenk gemacht: Am bayerischen Königssee holte er sich mit Andreas Bredau, Christian Poser und Michail Makarow den Titel des Deutschen Meisters im Vierer. Dabei erreichte Machata gleich zweimal Start- und Laufbestzeit im Eiskanal am Fuße des Watzmann. Platz drei errang der Potsdamer Anschieber Rene Tiefert im Schlitten von Maximilian Arndt (BSR Rennsteig Oberhof). Im kleinen Schlitten schließlich freute sich Anschieber Kevin Kuske über den Meister-Titel zusammen mit seinem Piloten Thomas Florschütz (BRC Riesa).

Auch bei den Leistungstests der deutschen Bob-Anschieber am vergangenen Wochenende in Oberhof präsentierten sich die Sportler des SC Potsdam leistungsstark. So erwies sich die ehemalige Kugelstoßerin Petra Lammert als Anschub-Schnellste und lies die Damenkonkurrenz hinter sich. Und bei den Herren waren es Kevin Kuske und Andreas Bredau die mit Platz zwei und drei starke Leistungen erbrachten.

Der kommende Wettbewerb dürfte nun nicht nur für die Bob-Fans interessant werden, sondern auch für die Sportler selbst. Bisher waren die Winterverhältnisse in Altenberg mit mageren zehn Zentimeter Schnee eher mäßig. Dies soll sich nun zu Beginn der Wettbewerbe ändern. Bleibt nur zu hoffen, dass nicht wieder einem SCP-Sportler, wie zuletzt Machata, die undankbare Aufgabe des Erststarters zufällt und er als „Schneebesen“ herhalten muss.

 

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Der Weltmeister sucht seine Form


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