Beim 5. Weltcup-Rennen dieser Saison hat Manuel Machata sein fahrerisches Können unter Beweis stellen können. Es scheint, als ob der Knoten geplatzt wäre: Der amtierende Weltmeister fuhr auf seiner Hausbahn am Königssee im Viererbob auf Rang zwei und musste sich nur um 2/100 Sekunden dem Routinier Alexander Subkow (Russland) geschlagen geben.
Machata wurde von Marko Hübenbecker (Mitteldeutscher SC) sowie den für Potsdam startenden Andreas Bredau und Christian Poser in die Spur gebracht.
Bereits tags zuvor hatte Manuel Machata im kleinen Schlitten Patz drei eingefahren. Das war für den Piloten vom SC Potsdam die bisher beste Saisonplatzierung im Zweier. Den Sieg sicherte sich der Schweizer Beat Hefti vor Lyndon Rush aus Kanada.
Topanschieber Kevin Kuske aus Potsdam kam im Zweier des Oberhofer Piloten Maximilian Arndt im Berchtesgadener Eiskanal auf Platz sechs. Den Viererbob-Wettbewerb am Sonntag musste auch Kuske dann verletzungsbedingt absagen- nachdem bereits sein eigentlicher Pilot Thoms Florschütz langfristig ausfällt, was Bob-Cheftrainer Christoph Langen zu immer neuen Umstellungen zwingt
Zum Abschluss des zweiten Wettkampf-Tages fand am Königssee der zweite und letzte Mannschafts-Wettbewerb innerhalb der Weltcup-Saison 2011/2012 statt. Dabei belegte Anschieber Richard Adjei vom SC Potsdam mit dem Königsseer Benjamin Schmidt Rang eins in der Team-Wertung und Manuel Machata erkämpfte zusammen mit Michail Makarow den zweiten Platz für Deutschland.
Für das kommende Rennen auf der Natureisbahn in Sankt Moritz gibt sich Machata zuversichtlich: „Das war eine knappe Sache im großen Schlitten, aber in St. Moritz greifen wir noch mal richtig an“.
Die in Altenberg ausgefahrene Europameisterschaft 2012 bescherte Kevin Kuske vom SC Potsdam seine 13. Medaille bei kontinentalen Titelkämpfen überhaupt. In einer meisterhaften Fahrt lenkte Kuskes Pilot Thomas Florschütz (BRC Riesa) den Bob nahezu fehlerfrei den anspruchsvollen Altenberger Eiskanal hinab und gewann Gold. Maximilian Arndt (BSR Rennsteig Oberhof) kam auf den Silberrang und Bronze ging an den Schweizer Beat Hefti. Die Gesamtwertung des Zweier-Weltcups führt das Duo Florschütz/Kuske weiterhin an. Manuel Machata konnte nicht in den Kampf um Medaillen eingreifen. Eine mäßige Startzeit im ersten Lauf brachte ihm zunächst nur Rang sieben ein. Wegen starken Schneefalls konnte Machata diesen auch nicht mehr verbessern, da kein zweiter Durchgang durchgeführt wurde.
Silber gab es für den SC Potsdam tags zuvor in der Frauenkonkurrenz: Petra Lammert gewann zwar nicht ihr erstes Edelmetall bei internationalen Wettbewerben, aber ihre erste Silbermedaille in ihrer Karriere als Bobsportlerin. Zusammen mit ihrer Pilotin Sandra Kiriasis mussten sie sich nur der Lokalmatadorin Cathleen Martini (SC Oberbärenburg) geschlagen geben. Ganze 2/100 Sekunden fehlten zum Sieg. Bronze ging an die Schweizerin Fabienne Meyer.
Um eine Bronze-Medaille erweiterte Anschieber Kevin Kuske nochmals seine Edelmetallsammlung. Trotz der Fußprobleme seines Piloten Florschütz, konnte der Potsdamer mit seinen Mitstreitern sich Rang drei sichern. Titelverteidiger Manuel Machata (SC Potsdam) bot auch diesmal nicht die Stirn. Der stark einsetzende Schneefall im ersten Durchgang bremste Machatas Bob regelrecht aus. Mit der drittschnellsten Laufzeit im zweiten Durchgang verbesserte sich er immerhin noch auf Rang fünf.
Am kommenden Wochenende findet das nächste Weltcup-Rennen am Königssee statt. Auf seiner Hausbahn hat Manuel Machata Heimvorteil.
Die Bobsportler des SC Potsdam starten am kommenden Wochenende in die zweite Hälfte der Wettkampfsaison 2011/2012. Dann stehen im erzgebirgischen Altenberg die Wettbewerbe des vierten Weltcup-Rennens an. Sie werden, sozusagen nebenbei, als Europameisterschaft gewertet.
Noch kurz vor dem Weihnachtsfest hatte sich Bobpilot Manuel Machata, für den die Saison bisher durchwachsen verlief, ein kleines Geschenk gemacht: Am bayerischen Königssee holte er sich mit Andreas Bredau, Christian Poser und Michail Makarow den Titel des Deutschen Meisters im Vierer. Dabei erreichte Machata gleich zweimal Start- und Laufbestzeit im Eiskanal am Fuße des Watzmann. Platz drei errang der Potsdamer Anschieber Rene Tiefert im Schlitten von Maximilian Arndt (BSR Rennsteig Oberhof). Im kleinen Schlitten schließlich freute sich Anschieber Kevin Kuske über den Meister-Titel zusammen mit seinem Piloten Thomas Florschütz (BRC Riesa).
Auch bei den Leistungstests der deutschen Bob-Anschieber am vergangenen Wochenende in Oberhof präsentierten sich die Sportler des SC Potsdam leistungsstark. So erwies sich die ehemalige Kugelstoßerin Petra Lammert als Anschub-Schnellste und lies die Damenkonkurrenz hinter sich. Und bei den Herren waren es Kevin Kuske und Andreas Bredau die mit Platz zwei und drei starke Leistungen erbrachten.
Der kommende Wettbewerb dürfte nun nicht nur für die Bob-Fans interessant werden, sondern auch für die Sportler selbst. Bisher waren die Winterverhältnisse in Altenberg mit mageren zehn Zentimeter Schnee eher mäßig. Dies soll sich nun zu Beginn der Wettbewerbe ändern. Bleibt nur zu hoffen, dass nicht wieder einem SCP-Sportler, wie zuletzt Machata, die undankbare Aufgabe des Erststarters zufällt und er als „Schneebesen“ herhalten muss.
Am vierten Adventswochenende war die Bobbahn im sauerländischen Winterberg Schauplatz des dritten Weltcup-Rennens in dieser Saison. Dabei machten widrige Wetterverhältnisse dem einem mehr, dem anderen weniger zu schaffen.
Seinen ersten Weltcup-Sieg in der Königsdisziplin, dem Viererbob, erlangte Thomas Florschütz. Er wurde unter anderem von den Potsdamer Anschiebern Kevin Kuske und Gino Gerhardi in die Spur gebracht und siegte vor dem Russen Alexander Subkow und dem Letten Oskars Melbardis. Manuel Machata vom SC Potsdam verpasste auf Grund eines schwachen ersten Durchganges eine bessere Platzierung. Am Ende verbesserte sich der Welt- und Europameister, der mit den Anschiebern Andreas Bredau, Michail Makarow und Christian Poser am Start war, immerhin noch von Rang neun auf Rang sieben.
Bereits Tags zuvor hatte der Riesaer Thomas Florschütz im Zweierbob seine fahrerischen Qualitäten gezeigt. Trotz schlechtester Wetterbedingungen distanzierte er die Konkurrenz deutlich. 24/100 Sekunden Vorsprung fuhr Florschütz mit seinem bewährten Anschieber Kevin Kuske vom SC Potsdam ein- sein zweiter Weltcup-Sieg im Zweierbob.
Dagegen musste sich Manuel Machata mit einem enttäuschenden 23. Rang begnügen. Machata, der als Erster den Wettbewerb eröffnete, verpatzte den Start und verpasste somit den Final-Durchgang. Über seine Rolle als «Schneebesen» war der gebürtige Ramsauer mehr als unglücklich, zumal er bereits in den Weltcup-Rennen zuvor im kleinen Schlitten nicht sonderlich in Schwung gekommen war.
Ähnlich erging es Potsdams Anschieberin Petra Lammert. Zusammen mit ihrer Bobpilotin, Sandra Kiriasis (RSG Hochsauerland), hatte Lammert zur Halbzeit noch auf Rang zwei gelegen. Doch am Start des zweiten Laufes wurde das Duo regelrecht in der Spur ausgebremst und landete am Ende auf Platz sieben.
Mit aufsehenerregenden Ergebnissen haben die Bobsportler des SC Potsdam am Wochenende auf der französischen Olympia-Bahn von 1992 in La Plagne aufgewartet. Während Kevin Kuske den Bob von Thomas Florschütz (BRC Riesa) im Zweier zum Sieg schob, meldete sich tags darauf der Gesamtweltcup-Sieger des vergangenen Jahres im Vierer zurück: Manuel Machata vom SC Potsdam verbuchte den sechsten Weltcup-Erfolg seiner Laufbahn nicht zuletzt dank seiner Anschieber Andreas Bredau, Christian Poser und Florian Becke.
Dass im Bob des Zweitplatzierten der Königsklasse, Maximilian Arndt (BSR Rennsteig Oberhof), mit René Tiefert ein weiterer Potsdamer aufs Treppchen fuhr, war beim Zieleinlauf des anderthalb Kilometer langen Eiskanals für die Mitgereisten aus der brandenburgischen Landeshauptstadt verständlicherweise Grund zur Freude. Umso mehr, als den deutschen Dreifacherfolg im Vierer Thomas Florschütz als Dritter vervollständigte - mit den Potsdamern Gino Gerhardi und Kevin Kuske im Rücken.
Mit Platz Eins im Zweierbob hatte Florschütz bereits am Samstag die Weichen für ein erfolgreiches Wochenende gestellt. „Dieser Sieg bedeutet mir sehr viel“, so der Riesaer Pilot, der nicht vergaß, auf den Beitrag seines Anschiebers Kuske zu verweisen: „Nach einigen Anfangsschwierigkeiten haben wir uns jetzt gefunden. Am Start sind wir eine Bank, da kann ich mich auf Kevin verlassen.“
Für den amtierenden Vize-Weltmeister im Zweier, Manuel Machata, lief es hingegen einmal mehr durchwachsen. Platz sieben in der Endabrechnung beim Zweier-Wettbewerb und ein Rückstand von immerhin 24 bzw. 19 Hundertstelsekunden bei der Startzeit konnten den Star der Vorsaison nicht zufrieden stellen. Mit seinem Triumph im Viererbob gab Machata am Folgetag die Antwort.
Es ist wieder soweit: Am kommenden Wochenende beginnen die Weltcup-Rennen der Bobfahrer für die Saison 2011/2012 im österreichischem Igls. Für Manuel Machata vom SC Potsdam, den Weltmeister des letzten Winters, könnte das erste Rennen auf der Olympiabahn von 1964 und 1976 ein richtungweisendes sein. Während Machata in der vergangenen Saison als Weltcup-Neuling den Kampf um die begehrten Kristallkugeln unbeschwert gewann, gilt er nun als einer der Favoriten. „Wenn man zum ersten Mal Weltmeister geworden ist, dann ist man der Gejagte und muss umso härter kämpfen. Es ist unglaublich viel Arbeit, sich dort oben zu halten“, erklärt Cheftrainer Christoph Langen.
Trotz dieser „Bürde“ gibt sich der gebürtige Ramsauer Machata gelassen: „Den Rucksack trage ich nicht. Ich weiß, was die anderen können und ich weiß vor allem, was ich kann. Aber wenn ich mir die Startzeiten der nationalen und internationalen Konkurrenz anschaue, dann wird es eine enge Kiste“.
Manuel Machata ist niemand, der dem Zufall etwas überlässt. In seiner Freizeit feilt der Pilot in Zusammenarbeit mit dem Bobhersteller (FES Berlin) an der Technik seines Gerätes, um es zu vervollkommnen. „Wir haben viel am Material rumgeschraubt, vieles ausprobiert. Da fällt das Fahren nicht immer so leicht. Aber jetzt bringen wir wieder mehr Linie rein, dann sollte es passen.“, so Machata. Ebenso versucht er mit seiner Crew die Abfahrten zu perfektionieren. Der 27jährige vertraut dabei wie im Vorjahr auf die Anschieber Andreas Bredau, Florian Becke, Christian Poser und Michail Makarow. Für den amtierenden Weltmeister, der die letzten Wochen auch an seiner athletischen Form gearbeitet hat, zählt nur eins: immer „der Schnellste zu sein“ und dafür „sein Bestes“ zu geben.
Die stärkste Konkurrenz kommt jedoch aus den eigenen Reihen. Der viermalige Olympiasieger Kevin Kuske vom SC Potsdam, derzeit Nummer eins der deutschen Anschieber, bringt den Bob von Thomas Florschütz (BRC Riesa) in Fahrt. Florschütz meldete sich nach seiner Bandscheiben-Operation im letzten Jahr stärker denn je zurück. Im kleinen Schlitten dominierte das Duo die Selektions-Rennen nach Belieben. Vorgenommen haben die beiden sich viel, aber mit Prognosen hält man sich bedeckt. Dennoch ist erkennbar, dass Topanschieber Kuske wieder ganz vorn mitmischen will und mit einer Medaille sowohl im Zweier als auch im Vierer liebäugelt.
Bob-Debütantin Petra Lammert (SC Potsdam) beginnt in Igls ihre zweite Leistungssport-Karriere. Die ehemalige Hallen-Europameisterin im Kugelstoßen wird dann den Schlitten der erfahrenen Pilotin Sandra Kiriasis (RSG Hochsauerland) in die Spur bringen.
|